Was war für dich der Beweggrund,
Zahnarzthelferin zu werden und in der Prophylaxe zu arbeiten?

„Für mich stand von Anfang an fest, dass ich gerne mit Menschen zusammenarbeiten möchte, entweder in einer Arzt- oder Zahnarztpraxis. Ich wollte immer selbstständig arbeiten und eine eigene Verantwortung übernehmen. Angenehm ist dabei auch, „manchmal dem Chef aus dem Weg gehen zu können.“

In den vielen Jahren haben sich die Praxis und die Zahnmedizin deutlich gewandelt und verändert.
Wie hast du die Veränderungen in der Praxis wahrgenommen?

„ Schrittweiser Einzug der Digitalisierung in unserer Praxis war zu Beginn für mich eine große Umstellung. Auch heute stellt es für ältere Patienten teilweise eine große Herausforderung dar, wie z.B. Anamnesebögen auf dem iPad. Auch die Erweiterung der Patientenangebote in der Prophylaxe, wie z.B. Bleaching, Scaling und vieles mehr waren eine Herausforderung für mich, die ich gerne angenommen habe. Durch QM und TÜV Zertifizierung wurden alle Arbeitsabläufe dokumentiert, was zu Beginn sehr zeitintensiv und nervenaufreibend war. Aber aus heutiger Sicht haben sich diese Mechanismen bei der Einarbeitung neuer Kolleginnen sehr bewährt. Aus prophylaktischer Sicht freue ich mich immer wieder über Veränderungen.“

Wie sieht dein Arbeitsalltag
bei pur:dental aus?

„ Mein Arbeitsalltag ist nie langweilig und eintönig, da ich mich immer wieder auf andere Menschen bei der Behandlung einstellen muss. Aber selbstverständlich gibt es auch Arbeitsabläufe, die sich häufig wiederholen: Prophylaxe bei Kindern, Fissuren Versiegelung, Prophylaxe bei Erwachsenen, Parodontitis Vorbehandlungen und Bleaching. Außerdem bin ich Vertrauensperson und habe für meine Kolleginnen, Ärztinnen und Ärzte immer ein offenes Ohr.“

Betreust du deinen eigenen Patientenstamm
in der Prophylaxe?

„Genau, ich betreue seit Jahren meinen Patientenstamm sehr gewissenhaft. Darüber hinaus bin ich auch mit der Betreuung jeder Prophylaxe-Helferin in unserer Praxis betreut."

Viele Kolleginnen in der Branche wechseln über die Jahre ihre Arbeitsstelle aus verschiedenen Aspekten.
Du bist nun seit Beginn an der Praxis treu. Gibt es dafür bestimmte Gründe?

„Ich fühle mich auch nach 6 Jahren in dieser Praxis weiterhin sehr wohl. Die Bindung zu meinen Patienten ist mir genauso wichtig wie die Bindung zu meinem Arbeitgeber.“

Was magst du an deiner Arbeitsstelle besonders?

„Die tägliche Herausforderung mit vielen unterschiedlichen Charakteren zusammen arbeiten zu dürfen. (lacht)"

Verstehst du dich gut mit den anderen Mitarbeitern?

„ Ich bin schon sehr lange in der Praxis und kenne daher die meisten auch über einen langen Zeitraum. Ich verstehe mich mit allen Mitarbeitern sehr gut und fühle mich häufig als „Praxis Mama“ mit einem offenen Ohr für die Probleme meiner Kollegen.“

Hast du dich fachlich und evtl. auch menschlich in der Praxis weiterentwickeln können?

„Durch viele Fortbildungen, die mir von Hr. Dr. Stefan Kämpgen ermöglicht wurden, konnte ich mich kontinuierlich fachlich weiterentwickeln. Durch meine Stellung als Vertrauensperson habe ich mich auch menschlich „weiterbilden“ dürfen.“

Was war dein schönstes Erlebnis in der Praxis, das dir als erstes in den Sinn kommt?

„ Also da fallen mir sofort zwei Dinge ein. Erstens, das gemeinsame Kocherlebnis mit allen Mitarbeitern und zweitens, ein „Ständchen“ von Hr. Dr. Kämpgen und 2 Kolleginnen unter meinem Hotelzimmer, morgens um 5 Uhr während eines Praxisausflugs. Wir haben stets viel zu lachen.“

Ist dein Beruf mit der Familie
und deinem Privatleben
gut vereinbar?

„Da ich nur 24 Std. in der Woche arbeite, ist mein Beruf gut mit dem Privatleben vereinbar."

Was sind deine tägliche Motivation und Perspektiven in der Praxis?

„Tägliche Motivation ist das Dasein für meine Patienten. Die Patienten bestmöglich zu behandeln und dadurch ein Prophylaxe-Fundament für die nächsten Jahre zu kreieren.“

Was wird erwartet, um den Beruf auszuüben? Was kannst du anderen, die auch gerne den Beruf ausüben möchten, empfehlen?

Es wird erwartet, fachliche Kompetenzen durch Fort- und Weiterbildungen zu erwerben. Voraussetzungen für einen solchen Beruf sind zudem auch soziale Kompetenzen und die Bereitschaft, diese zu entwickeln. Meine persönliche Empfehlungen sind dabei höfliche Umgangsformen, Hilfsbereitschaft, Team-Fähigkeit, Zuhören können und Kommunikationsfähigkeit. Diese wird sehr wichtig sein um auf Ängste und Sorgen der Patienten eingehen zu können."

Wofür steht für dich das Leitbild
„Für jeden Patienten
die richtige Lösung“?

Das Leitbild „Für jeden Patienten die richtige Lösung“ steht bei uns allen an oberster Stelle. Der Patient kann nach eingehender Beratung zwischen 3 Varianten wählen und erhält immer die optimale Behandlung, egal für welche Variante er sich entscheidet."

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