Was war für dich der Beweggrund,
Zahnarzthelferin zu werden?

„Ich glaube, viele Menschen haben sehr früh eine grobe Idee, was Sie in Ihrem Berufsleben machen wollen. Bei mir war es die Medizin. Ich wollte nach der Schule unbedingt etwas im medizinischen Bereich machen und mehr über Medizin lernen. Schon zu Schulzeiten fand ich es aufregend in Biologie zu erfahren, wie der Körper aufgebaut ist und welche Abläufe und Zusammenhänge der eigene Körper hat.“

Warum hast du dich für pur:dental
entschieden?

„Ich habe eine Ausbildung im Bereich Medizin gesucht und bin dabei auf die Stellenanzeige von pur:dental gestoßen. Ich kannte die Praxis mit dem lila Krokodil und der Farbe lila - Es war mal etwas anderes und das hat mich besonders angesprochen. Und die Praxis ist fünf Gehminuten von meinem Zuhause entfernt (lacht) ... Bequemlichkeit hat bei meiner Bewerbung sicherlich auch einen kleinen Teil mitgespielt.“

Wie war dein Einstieg in
die Praxis?

„Es war definitiv ein Wurf ins kalte Wasser. Ich musste schnell lernen, wie Dinge funktionieren um auch aktiv als Mitglied des Teams zur Gesamtleistung beizutragen. In den Anfängen war ich oft überwältigt und musste lernen, mit dem Stress und den Anforderungen umzugehen. Aber im Nachhinein sehe ich diese Ausbildungsform als Vorteil - ich kann sehr gut selbstständig arbeiten und damit umgehen, wenn es mal ein wenig hektischer oder stressiger wird.“

Wie sieht dein Arbeitsalltag
bei pur:dental aus?

„Mein klassischer Arbeitsalltag in der Praxis ist sehr abwechslungsreich. Ich habe viel Kontakt zu Patienten und begleite Sie bei ihrem Besuch in unserer Praxis von Anfang bis zum Ende als Ansprechpartnerin; vor allem Angstpatienten hilft das sehr. Im Behandlungszimmer assistiere ich bei Füllungen, Präparationen, Extraktionen in der Chirurgie oder Implantologie, Röntgen von Patienten oder Terminkoordinationen am Empfang. Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit ist auch das Sortieren und Aufbereiten der Instrumente im Sterilisationsraum und das Ausfüllen der Behandlungszimmer. Dabei schaue ich auch, dass alles sauber ist, denn Hygiene ist für mich sehr wichtig!

In Münster kümmere ich mich auch um Bestellungen und darum, dass alle zahntechnischen Arbeiten von den Dentallaboren für die anstehenden Behandlungen vorliegen. Wenn dann am Abend der letzte Patient die Praxis verlassen hat, gebe ich die Sterilisationsprotokolle frei und schließe die Praxis ab. Ich freue mich über das Vertrauen und die Verantwortung, die ich so früh schon habe - dadurch kann ich sehr gezielt meinen beruflichen Weg mit pur:dental gestalten.“

Was magst du an deiner
Arbeitsstelle besonders?

„Es sind viele Kleinigkeiten, die den Arbeitsalltag sehr angenehm machen. Aber im Endeffekt ist es auf die Menschen um mich herum zurückzuführen. Über 30 unterschiedliche Patienten am Tag zu sehen ist oftmals mit spannenden, interessanten und witzigen Momenten versehen. Das gute Verhältnis zu den Behandlern, das freundschaftlich geprägt ist. Dann selbstverständlich das Helfer/innen-Team. Zu wissen, dass man nicht allein ist und sich immer auf Kompetenz, Erfahrung und Hilfe von anderen Teammitgliedern bei Problemen verlassen kann.“

Verstehst du dich gut mit den anderen Mitarbeitern?

„Ja, ich verstehe mich sehr gut mit allen aus dem Team. Die meisten kennen mich seit dem ersten Tag bei pur:dental und haben mir sehr geholfen während der Ausbildung. Ich denke es formt sich automatisch eine Bindung zu den Teammitglidern, weil wir am Ende ähnliche Dinge durchmachen und vor gemeinschaftlichen Problemen stehen. Diese dann gemeinsam zu lösen schweißt das Team weiter zusammen."

Was war dein schönstes Erlebnis in der Praxis, das dir als erstes in den Sinn kommt?

„Mein schönstes Erlebnis in der Praxis war gleichzeitig auch der Beginn eines neuen Lebensabschnitts für mich. Als ich meine Abschlussprüfung bestanden habe und mein Zeugnis in der Hand hielt, war ich sehr stolz auf die Ausbildungsjahre. Zur Feier des Tages gab es eine Torte mit einem lila Krokodil drauf und viele Geschenke und Glückwünsche von den Kollegen. Diesen Tag werde ich nie vergessen.“

Ist dein Beruf mit der Familie und deinem
Privatleben gut vereinbar?

„Ja das ist er. Ich bin noch jung und habe keine Kinder und daher fällt mir das überhaupt nicht schwer. Aber ich sehe auch bei den älteren Kollegen, dass es wunderbar funktioniert, Privatleben, die Familie und den Beruf unter einen Hut zu bekommen.“

Was sind deine tägliche
Motivation und Perspektiven
in der Praxis?

„Die tägliche Motivation ist für mich, anderen Menschen zu helfen. Aus diesem Grund wollte ich auch etwas im Bereich der Medizin machen. Man freut sich auf das gute Gefühl am Abend, wenn man weiß, dass man anderen geholfen hat und freut sich darauf, dass man am Tag darauf wieder neuen Menschen helfen kann. Was die Perspektiven angeht, glaube ich, dass man nie auslernt. Ich möchte das Weiterbildungsangebot von pur:dental nutzen, um meinen beruflichen Werdegang aktiv gestalten zu können.“

Wofür steht für dich das Leitbild
„Für jeden Patienten die richtige
Lösung“?

„Jeder Patient ist anders. Jeder Patient kommt zu uns mit individuellen Bedürfnissen, Anliegen und Wünschen. Und wir finden für absolut jeden die richtige Lösung und können es mit den finanziellen Möglichkeiten der Patienten vereinbaren. Niemand wird abgewiesen - alle sind willkommen.“

Was wird erwartet, um den Beruf auszuüben?
Was kannst du anderen, die auch gerne den Beruf
ausüben möchten, empfehlen?

„Ich würde jedem mit auf den Weg geben, immer motiviert zu bleiben. Auch wenn es mal stressig ist, ist es wichtig, nicht aufzugeben und weiter zu machen, wenn einem der Beruf wichtig ist. Aber am wichtigsten ist es, authentisch zu sein. Gerade für die Teamarbeit und das Vertrauen ist die Authentizität das Wichtigste.

Auch wenn es einige nicht glauben, ich versuche wirklich jeden Tag positiv, glücklich, motiviert, nett, freundlich und zufrieden zu sein. Es ist keine Kunst, sondern eine Einstellung, die es mir vereinfacht mit Menschen zu kommunizieren und Ihnen zu helfen. Ich habe das Glück, dass ich von Natur aus so bin und deshalb niemandem etwas vorspielen muss. Das hilft mir in dem Beruf sehr!“

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